DragonBall Z: Kakarot - Vorschau, Rollenspiel, PC, PlayStation4, PlayStation5, Switch, XboxOne, XboxSeriesX

DragonBall Z: Kakarot
15.06.2019, Jan Wöbbeking

Vorschau: DragonBall Z: Kakarot

Endlich ein großes Abenteuer?

Endlich frei: Im Action-Rollenspiel DragonBall Z: Kakarot (ab 12,99€ bei GP_logo_black_rgb kaufen) ist die Action nicht mehr nur auf mehr oder weniger schmale Arenen begrenzt. Stattdessen düst man in Son-Gokus aus der Serie bekannten Abenteuern persönlich auf Wolke Nimbus durch die Welt, jagt Übeltäter wie Son-Gohans Entführer Radditz oder vergnügt sich beim Angeln sowie Kochen. Wir haben auf der E3 Probe geprügelt.

Das Rollenspiel-Abenteuer rund um Son-Goku alias Kakarot folgt der Storyline von DragonBall Z, nebenbei lassen sich aber auch allerlei andere Nebenquests, Kämpfe und Freizeitaktivitäten starten. Grafisch wirkte das Gebotene im Comicstil bereits ein wenig detailreicher und idyllischer als in Xenoverse 2, auch wenn man technisch bei weitem nicht mit Vorzeigetiteln wie dem frisch angekündigten Tales of Arise mithalten kann. Schön auch, dass zumindest zu Beginn das Spammen von Energie-Projektilen weniger einfach war – und dass nach gewaltigen Attacken endlich kleine Krater im Boden zurückbleiben.

Zurück in luftiger Höhe

Im Vergleich zur Zerstörung in Battlefield & Co ist das natürlich nur ein kleiner Fortschritt, aber immerhin. Nebenaufgaben sollen übrigens Antworten auf lang erwartete Fragen der 'DragonBall-Z"-Geschichte geben. So traf ich bei meinem ersten Ausflug auf Nam, den man im Manga nur in Son-Gokus Kindheit zu Gesicht bekommt.

Nach wie vor kein Technik-Highlight, aber die offene Unreal-Engine-Welt im Comic-Stil hat sich im Vergleich zu Xenoverse 2 merklich gesteigert.
Bislang sind solche Unterhaltungen allerdings mit arg simplen Lippenbewegungen umgesetzt. Bei den Schlägen, „Schüssen“, Kombos und Follow-ups dürften sich nicht nur Serienkennern zurechtfinden.
Spezialattacken und Support-Attacken lassen sich wieder unkompliziert mit Hilfe der L- und R-Knöpfe abfackeln, darunter selbstverständlich der legendäre Kame-Hame-Ha-Strahl oder der klassischere Schlagangriff Schere-Stein-Papier.
Der vom japanischen Studio CyberConnect2 entwickelte Titel wird Anfang 2020 für PC, PlayStation 4 und Xbox One erscheinen.


Alte Bekannte

Ausblick

Jawoll – endlich sind die frühen Gegner nicht mehr so schwach wie in den Xenoverse-Spielen. Stattdessen ist vor manchen Kämpfen offenbar ein wenig Grind und Leveln gegen Metall-Schergen der Red Ribbon Army oder anderes Kleinvieh gefragt, mit dem ich durchaus leben könnte. Meine ersten Kämpfe gestalteten sich durch altbekannte Kameramacken manchmal wieder ein Bisschen chaotisch. Davon abgesehen hatte ich aber Spaß daran, frei durch die recht lebendige Welt zu fliegen und mich in die durchaus unterhaltsamen Gefechte zu stürzen. Ich hätte lieber neue Geschichten statt den schon wieder aufgewärmten ollen Kamellen gesehen; im Gespräch mit Piccolo, Nam & Co. verspürte ich trotzdem ein angenehmes Nostalgie-Gefühl.

Einschätzung: befriedigend