Ein Pionier des Schreckens
Es ist schon auf eine gewisse Weise gruselig, wie viele Parallelen es zwischen Alone in the Dark und Resident Evil gibt. Es geht schon beim alten Herrenhaus los, das beiden Spielen als Schauplatz dient und wie dafür gemacht zu sein scheint, um Horror zu entfesseln. Während die Handlung beim Auftakt der Capcom-Reihe zeitlich Ende der Neunziger angesiedelt wurde, hat man sich bei Infogrames bewusst für ein Szenario im Louisiana der 1920er-Jahre entschieden – also einer Zeit, in der elektrischer Strom noch keinen Einzug in den Alltag hielt und entsprechend andere Lichtquellen wie Kerzen oder Fackeln genutzt wurden, um die Dunkelheit zu vertreiben.
Entweder begab man sich mit Privat-Detektiv Edward Carnby oder Emily Hartwood auf die Suche nach einem antiken Klavier innerhalb des Anwesens. Während Ersterer von einem Sammler damit beauftragt wurde, erhoffte man sich als Nichte des verstorbenen Hausbesitzers Jeremy Hartwood Hinweise zu finden, warum er sich aus ungeklärten Gründen das Leben genommen hatte. Erst schrittweise kam man durch den Fund von Dokumenten dem düsteren Geheimnis des Anwesens auf die Spur, wurde auf der Suche nach dem rettenden Ausgang aus dem Spukhaus aber auch plötzlich mit übernatürlichen Kreaturen wie Zombies und Monster-Ratten konfrontiert.
Gehirnzellen als Waffe