Chroma: Harmonix kombiniert Musikspiel und Arena-Shooter

Chroma
17.02.2014 17:32, Julian Dasgupta

Chroma: Harmonix kombiniert Musikspiel und Arena-Shooter

Mit Chroma hat Harmonix heute sein jüngstes Projekt vorgestellt. Die Macher von Spielen wie Guitar Hero, Rock Band und Amplitude wollen in Zusammenarbeit mit Hidden Path Entertainment (Defense Grid, Counter-Strike: Global Offensive) Musikspiel und Arena-Shooter in einem PC-Titel verschmelzen.

In dem F2P-Titel treten mehrere Teilnehmer gegeneinander an und dürfen aus der Ego-Perspektive losballern. Die Kollegen von Wired durften schon mal einen Blick auf das Ganze werfen und berichten, dass Elemente wie das Abfeuern von Geschossen oder das Explodieren von Granaten synchron zum Takt/Rhythmus der Musik geschehen. Auch die Launch-Pads gehorchen dem Beat der Musik und feuern Spieler rhythmisch durch die Gegend. Manches erinnert etwas an Beat Hazard oder Beatbuddy.

Im Laufe einer Partie kann sich auch die Level-Architektur etwas verändern - mal ändert sich die Geometrie etwas, mal taucht plötzlich einer Sniper-Turm auf, vor dem man sich hüten muss.

Die Wahl der Charakterklasse wirkt sich darauf aus, wie die Musik den Spielablauf beeinflusst. Assault sei für jene, die mehr mit Shootern als mit Musikspielen anfangen können. Hält man den Feuerknopf gedrückt, werden hier Patronen oder Granaten im Takt der Musik verschossen. 

Nimmt man hingegen den Engineer, bekommt man in der Mitte des Bildschirms zwei Spuren angezeigt, die aus Rock Band entstammen können. Gefeuert werden kann dann nur, wenn man die Töne mit dem richtigen Timing erwischt. Es gebe aber dabei aber ein sich wiederholendes Muster, das man verinnerlichen könne, sodass man nicht auf ewig die Spuren anschauen muss. Das sei etwas kniffliger als bei der Assault-Klasse, dafür habe der Engineer einen stärkeren Auto-Aim.

Der Sneak entspricht der Sniper-Klasse. Wenn man sein Gewehr zückt und anfängt zu zielen, lädt sich ein Balken auf, der genau mit dem Takt 100 Prozent erreicht. Feuert man den Schuss genau bei der 100er Marke ab und trifft, ist der Gegner in jedem Fall erledigt.

Die Support-Klasse ist der Medic im Chroma-Universum - besondere musik-abhängige Features gab es wohl nicht, während man seine Kameraden mit einem Strahl heilt. Der Tank hat einen Raketenwerfer. Hat man erfolgreich auf sein Ziel aufgeschaltet, kann man eigentlich in jede Richtung gucken, wenn man die Rakete abfeuert. Ist das Geschoss unterwegs, muss man im Rhythmus der Musik die Feuertaste betätigen - mit jedem richtigen Hit korrigiert die Rakete ihren Kurs - Harmonix nennt das Ganze dann auch spaßeshalber "beat-seeking missile."

Chroma ist zwar ein F2P-Titel, Harmonix will aber vorwiegend über optische Extras, zusätzliche Sounds für eigene Waffen und weitere Musikstücke Geld verdienen.

 

  • Music-driven FPS gameplay – Music matters. Chroma features innovative first-person shooter mechanics that tie the game’s soundtrack directly to combat, traversal, and more.
  • Music is your weapon – Unleash streams of sound and music with your arsenal and bring the musical landscape to life in battle! From deep wobbling bass to the crunch of an electric guitar, crushing metal drums to poppy synths, choose a weapon load-out that reflects your musical tastes and personal style and take your sounds into battle.
  • Band together – Your team is your band: Join up with your friends and battle for glory. Master multiple classes, each with their own unique musical gameplay mechanics and perks, and lead your team to victory.
  • Conquer shifting terrain – “Change Ups” at major musical moments dramatically alter the landscape of the battlefield in real time both physically and strategically, raising sniper towers, adding cover, and more in sync with the music.
  • Free-to-play, but not “pay-to-win” – Free to jump in and play with deep customization, but smartly designed to preserve a fun and fair experience for all players.