Armada: Gamepad-optimiertes Echtzeitstrategie-Spiel von den Monaco-Machern

Armada
12.03.2014 17:14, Julian Dasgupta

Armada: Gamepad-optimiertes Echtzeitstrategie-Spiel von den Monaco-Machern

Wie vor einigen Tagen angedeutet hat Andy Schatz von Pocketwatch Games heute erstmals über das nächste Projekt des Studios geplaudert : Armada - so zumindest der vorläufige Name. Die Macher von Monaco seien schon immer Fans des Echtzeitstrategie-Genres gewesen und wollen sich jetzt genau daran versuchen. Armada sei "die Simplizität von Monaco injiziert in ein klassisches RTS-Spiel."

Nicht nur das: Es sei auch das "erste großartige Gamepad-RTS-Spiel." Niemand habe bisher einen Genre-Vetreter abgeliefert, der gut mit einem Gamepad mit zwei Analogsticks funktioniert - Pocketwatch werde es erstmals richtig hinbekommen. Einiges klingt aus Spielen wie Brütal Legend oder MOBA-Titeln vertraut.

Dabei gibt es zwei Designphilosophien. Mental müsse sich das Spiel so anfühlen, als ob man ein traditionelles RTS-Spiel wie StarCraft 2 spielt. Physisch müsse das Spiel auf einem Gamepad genauso gut funktionieren wie mit Maus/Tastatur.

Der Spieler steuere einen Champion, der Dinge bauen. erkunden, selbst kämpfen und Einheiten ins Gefecht schicken kann. Die Truppen des Spielers werden komplett autonom von der KI gesteuert. Das Verhalten hänge von der jeweiligen Klasse ab. Einige Einheiten seien klassische Verteidiger und würden sich üblicherweise in der Nähe des Spawn-Punktes aufhalten. Andere seien Angreifer, die den nächsten Feind suchen. Die meisten Truppen würden dem Champion folgen, so dass man mit einer guten Mischung in die Schlacht ziehen könne.

Echtzeitstrategie fuße in der Regel auf dem Stein-Schere-Papier-Prinzip und der Ausrichtung von Angriff, Verteidigung und Wirtschaft. In Armada sei der Spieler die primäre Angriffskraft, seine Armee die Verteidigung - die Wirtschaft werde im traditionelle Sinne gehandhabt.

Armada sei für VS- und Koop-Partien konzipiert. Das Spiel sei jetzt erst seit einem Monat in Arbeit, man habe aber schon ein robustes Netzwerk-System mit grundlegenden Funktionen, einem Replay-System und einem rudimentären Editor. Fast alle Spieldaten seien als Klartext einsehbar in XML-Dateien und entsprechend modifizierbar.

Es könne gut sein, dass die Entwicklung drei Monate, vielleicht aber auch drei Jahre dauern wird wie seinerzeit bei Monaco. Er wisse nur, dass er gerne ein bestimmtes Spiel spielen möchte, dass es noch nich gibt. Dank des Erfolgs von Monaco - mittlerweile über 750.000 Mal verkauft - hätten die Fans den Entwicklern die Freiheit gegeben, ein Spiel ihrer Wahl zu produzieren.

Da Armada gerade einmal ein paar Wochen alt ist, gibt es natürlich nur einen sehr frühen, entsprechend platzhalter-artigen und unfertigen Prototypen. Die Entwickung des Spiels soll offen gestaltet und per Blog, Youtube, Twitch & Co. erläutert werden.