Battlefield 1: Electronic Arts entschuldigt sich nach öffentlichem Wirbel für Twitter-Memes aus der Werbekampagne

Battlefield 1
01.11.2016 13:06, Jan Wöbbeking

Battlefield 1: Electronic Arts entschuldigt sich nach öffentlichem Wirbel für Twitter-Memes aus der Werbekampagne

Bereits im Vorfeld sorgte der Shooter Battlefield 1 (ab 3,99€ bei kaufen) mit seiner auf den Mehrspieler-Spaß fokussierten Thematisierung des Ersten Weltkriegs für hitzige Diskussionen (zum 4P-Kommentar). In den vergangenen Tagen flammte das Thema wieder auf, weil auf dem offiziellen Twitter-Account zum Spiel einige Memes gepostet wurden (via Polygon.com ), die das Gemetzel auf dem Schlachtfeld in einen albernen Kontext stellten. So gab es z.B. ein Grüppchen Spieler zu sehen, das vorm imposant umgesetzten Absturz eines Zeppelins posierte - mit dem an typische Instragram-Posts angelehnten Untertitel: "When your squad is looking on point". Im Zusammenhang damit fragte der Social-Media-Account seine Follower: "Your squad got big plans for the weekend?".

Am 30. Oktober gab es außerdem ein GIF zu sehen, in dem ein Gegner mit dem Flammenwerfer verbrannt wird, mit dem Untertitel "When you're too hot for the club" und dem Hashtag #justWWIthings (zum GIF ). Auch ein lockerer Spruch von EAs Chief Competition Officer Peter Moore zum Battlefield-1-Merchandise und dem Klischee Chips-süchtiger Shooterfans wurde von Polygon und Twitter-Nutzer "Wario64" dafür beanstandet, nicht die gebotene Pietät einzuhalten. Das Magazin erinnert an die hohen Opferzahlen im Ersten Weltkrieg in zweistelliger Millionenhöhe.

Es folgten einige empörte Reaktionen auf Twitter, unter anderem von Rock-Paper-Shotgun-Redakteur Adam Smith und PR-Berater Ed Zitron, der sogar eine Entschuldigung forderte - und sie bekam. Die kritisierten Posts wurden mittlerweile entfernt. In einem Update zur News zitiert Polygon die Entschuldigung eines EA-Repräsentanten, der gegenüber dem Magazin folgendes Statement abgab:

"Wir würden uns gerne für jegliche Verletzungen entschuldigen, die von auf dem @Battlefield-1-Twitter-Account geposteten Inhalten verursacht wurden. Sie haben die Ära des Ersten Weltkriegs nicht mit dem Respekt und dem Fingerspitzengefühl behandelt, den wir mit dem Spiel und unserer Öffentlichkeitsarbeit erreichen wollten."

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